Digitalisierte Zeitungs- und Zeitschriftenbestände (Auswahl)

In unserer Digitalen Bibliothek stellen wir eine Auswahl der Periodika und Schriftenreihen vor, die wir retrodigitalisiert und zum Teil mit zusätzlichen Suchelementen erschlossen haben.

In unserem Katalog finden Sie zahlreiche weitere Zeitschriften- und Zeitungsdigitalisate.

Die Volltexte sind bis auf wenige Ausnahmen frei zugänglich.

Aktuelle Information

Leider sind aufgrund einer technischen Störung einigeretrodigitalisierte Zeitschriften zurzeit nicht zugänglich, wie z.B. das Archiv für Sozialgeschichte (ältere Jahrgänge bis 2005), Organe der freien Angestelltenbewegung (Tertiarisierung), Die Neue Zeit u.a. Wir bemühen uns um eine schnelle Entwicklung neuer technischer Lösungen und bitten um Geduld. In dringenden Fällen kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail.


Die Arbeit (1924 - 1933)

Von der wirtschaftlichen Stabilisierung (1924) bis zur Unterdrückung durch die Nationalsozialisten (1933) gab der Allgemeine Deutsche Gewerkschaftsbund (ADGB) sein monatliches Theorieorgan "Die Arbeit. Zeitschrift für Gewerkschaftspolitik und Wirtschaftskunde" heraus. Die Redaktion lag in Händen des jungen Nationalökonom Lothar Erdmann (1888-1939). Die Zeitschrift stand auf fachlich hohem Niveau und gilt als beste Quelle zur Geschichte der Arbeitsbeziehungen der Zwischenkriegszeit in Deutschland. Das ambitionierte Digitalisierungsprojekt ermöglicht eine tiefe Erschließung des Blattes. Ilse Fischer (Archiv der sozialen Demokratie) führt mit ihrer Einleitung in die Struktur, Funktion und das gewerkschaftliche Umfeld der Zeitschrift ein.

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Arbeiterwohlfahrt (1926 - 1933)

Als die Nr. 1 der "Arbeiterwohlfahrt" am 1. Oktober 1926 erschien, hatte sich die herausgebende Organisation, der "Hauptausschuß für Arbeiterwohlfahrt e.V.", bis heute allgemein bekannt als Arbeiterwohlfahrt (AWO), bereits am 23. April 1925 als eingetragener Verein (e.V.) beim Amtsgericht Berlin-Mitte (197-Nr.94.V.R.4440) (s. Niedrig, Heinz, Die Arbeiterwohlfahrt in der Zeit von 1933 - 1945, Marburg 2003, S. 21) registrieren lassen. Damit war die AWO zwar formal keine Untergliederung der SPD mehr, doch als solche war deren Gründung Ende 1919 nach vielfältigen vorhergehenden lokalen Initiativen (nicht zuletzt wegen der gesteigerten Verelendung der Bevölkerung und der vor allem Not leidenden Frauen und Kinder während und nach dem 1.Weltkrieg) und auf Anregung der damaligen Frauensekretärin des SPD-Vorstandes, Marie Juchacz, vom SPD-Parteivorstand gebilligt worden - wenn auch anfangs mit kritischen Vorbehalten ("von Frauen geprägter Verband", "zu viel fürsorgerische Kleinarbeit"; Niedrig, a.a.O., S. 20f). [Zitiert aus der Einleitung von Horst-Peter-Schulz]

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Archiv für die Geschichte des Sozialismus und der Arbeiterbewegung (1911 - 1930)

Das sogenannte Grünberg-Archiv, von dem 15 Bände erschienen, wurde von Carl Grünberg herausgegeben.

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Archiv für Sozialgeschichte (1961 - )

Das seit 1961 jährlich erscheinende Archiv für Sozialgeschichte ist eine der großen, international anerkannten geschichtswissenschaftlichen Fachzeitschriften. Das Archiv für Sozialgeschichte widmet sich der neueren Gesellschaftsgeschichte Deutschlands, Europas und Nordamerikas. Jeder Band enthält Aufsätze zu einem bestimmten Rahmenthema sowie umfangreiche Forschungsberichte und Sammelrezensionen zu den aktuellen Trends der Geschichtsschreibung. Einzelbesprechungen werden online veröffentlicht.
Das Archiv für Sozialgeschichte sowie die weiteren Reihenveröffentlichungen sind über den Buchhandel zu beziehen. Die Zeitschrift ist mit Ausnahme der jeweils letzten drei Jahrgänge online im Volltext zugänglich.


Courage : Berliner Frauenzeitung (1976 - 1984)

Die Berliner Frauenzeitschrift COURAGE erschien zwischen 1976 und 1984. Zunächst in monatlicher, später dann wöchentlicher Folge schrieben Frauen für Frauen über bisher tabuisierte Themen: Gewalt gegen Frauen, Frauenmedizin, Frauengeschichte und -politik, Sexualität , Frauenkunst, Frauendiskriminierung am Arbeitsplatz, Paragraph 218, Körperselbsterfahrung, Gewerkschaftsarbeit, Vergewaltigung, Frauenopposition in Osteuropa, Klitorisbeschneidung in Afrika, Frauenliteratur.
Die autonome links-feministische COURAGE wurde neben der EMMA Anfang der 80er Jahre zur bekanntesten Plattform der neuen Frauenbewegung.

Auf der Projektseite kann über die Suchfunktion nach thematischen Stichworten oder Verfasserinnen gesucht werden, ebenso ist ein zeitlicher Einstieg möglich.

Zum Digitalisierungsprojekt Frauenzeitung COURAGE

Auf ihrer Website, auf der die Courage-Frauen über die Geschichte ihrer Zeitung und über die Autorinnen berichten, abgerundet mit Fotoimpressionen und einem aktuellen Blog, wird ebenfalls ein optisch ansprechender Einstieg zum FES-Digitalisierungsprojekt geboten.

Zur Website courage frauenzeitung

 


Danziger Volksstimme : Organ für die werktätige Bevölkerung der Freien Stadt Danzig (1912 - 1932 und 1936)

Die Zeitung erschien bis 1919 unter dem Titel "Volkswacht : Organ für die werktätige Bevölkerung der Provinz Westpreußen; Publikationsorgan der Freien Gewerkschaften".

Chronologische Übersicht der Volkswacht Danzig
Chronologische Übersicht der Danziger Volksstimme


Zeitschriften des Deutschen Metallarbeiterverbandes:

Betriebsräte-Zeitschrift des DMV : Bildungsorgan für die Funktionäre des Deutschen Metallarbeiter-Verbandes (1920 - 1931)
Chronologische Übersicht

Metallarbeiter-Jugend : für alle Jugendliche und Lehrlinge der Metallindustrie / Hrsg.: Vorstand des Deutschen Metallarbeiter-Verbandes (1920 - 1932)
Chronologische Übersicht


Der Funke : Tageszeitung für Recht, Freiheit und Kultur / hrsg. vom Internationalen Sozialistischen Kampf-Bund (1932 - 1933)

Neben der Option, einzelne Aufsätze zu suchen, können mit Hilfe chronologischer Übersichten einzelne Ausgaben der Tageszeitung als pdf-Datei aufgerufen werden. Auch bei der Aufsatzsuche wird auf die pdf-Datei der jeweiligen Ausgabe verlinkt.

Zum Digitalisierungsprojekt


Das gedruckte Gedächtnis der Tertiarisierung ( - 1933)

Das gemeinsame Pilotprojekt der Hans-Böckler-Stiftung und der Friedrich-Ebert-Stiftung zur Sicherung zentraler Quellen der Angestelltenbewegung dokumentiert die wichtigsten Gewerkschaftszeitungen der freigewerkschaftlichen Angestelltenbewegung bis zum Jahr 1933.
Folgende Gewerkschaftszeitungen wurden digitalisiert:

  • Die Rundschau der Frau
  • Der Bureauangestellte
  • Der freie Angestellte
  • Der Versicherungsangestellte
  • Die Afa-Bundeszeitung
  • Das Handlungsgehülfenblatt

Die digitalisierten Volltexte können durch vielfältige Suchmöglichkeiten erschlossen werden. Die Edition ist eingebunden in den lückenlosen Nachweis der Quellen der Angestelltengewerkschaften in der Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung und schließt christliche und liberale Gewerkschaftsorganisationen mit ein.

Zum Pilotprojekt "Das gedruckte Gedächtnis der Tertiarisierung"


Die Gesellschaft : internationale Revue für Sozialismus und Politik (1924 - 1933)

Die theoretische Monatschrift Die Gesellschaft, die von dem marxistischen Wirtschaftstheoretiker und späteren SPD-Finanzminister Rudolf Hilferding redigiert wurde, erschien im Dietz-Verlag von 1. April 1924 bis zum März 1933. Sie gilt als Nachfolger der Zeitschrift Die neue Zeit (1883-1923) und als Vorläufer der Zeitschrift Die neue Gesellschaft (1954-1984).

Zur digitalen Ausgabe:  Die Gesellschaft


Gewerkschaftliche Monatshefte (1950 - 2004)

Die "Gewerkschaftlichen Monatshefte", herausgegeben vom Bundesvorstand des DGB, waren von 1950 bis 2004 das theoretische Diskussionsorgan des DGB.

Zur Online-Edition "Gewerkschaftliche Monatshefte"


Digitalisierungprojekt "Gewerkschaftspresse" ( - 1933)

In den Jahren 2010 bis 2013 unterstützte die Deutsche Forschungsgemeinschaft Imagedigitalisierungen von Presseorganen der deutschen Arbeitergewerkschaften vor 1933. Berücksichtigt wurden die drei großen Ströme der deutschen Gewerkschaftsbewegung, die sich nach 1945 in einer überparteilichen Einheitsgewerkschaft vereinigt haben: liberale, christliche und "freie" Gewerkschaften (sozialdemokratisch/sozialistisch).
Viele nationale und internationale Archive und Bibliotheken unterstützten das Projekt. Weit verstreute Gewerkschaftszeitungen sind somit "in einem Stück" lesbar.

Zur Online-Edition "Gewerkschaftspresse"


Der "Internationale Sozialistische Kampf-Bund (ISK)" und seine Publikationen

Im "ISK-Projekt" werden drei Periodika des Internationalen Sozialistischen Kampfbundes (ISK) aus der Exilzeit als ungekürzte Online-Ausgaben mit allen Nebenausgaben zugänglich gemacht und durch detaillierte Erläuterungen zu Personen, Zeitungen und Unternehmen erschlossen:
Germany speaks (1940 u. 1942)
Renaissance (1941)
Europe speaks (1942 - 1947)

Parallel zur Online-Edition erschien eine Broschüre von Heiner Lindner unter dem Titel "Um etwas zu erreichen, muss man sich etwas vornehmen, von dem man glaubt, dass es unmöglich sei", die gleichzeitig als Einleitung der ISK-Online-Edition dient.

Zum ISK-Projekt


Internationale Transportarbeiter-Föderation (ITF) - Zeitschriften, Protokolle und Berichte

Die Internationale Transportarbeiter-Föderation ist eine globale Organisation im wahrsten Sinne des Wortes. Sie vertritt Beschäftigte in der Verkehrswirtschaft auf weltweiter Ebene und setzt sich mit globalen Kampagnen und Solidaritätsaktionen für ihre Interessen ein.

Das ITF-Portal der Bibliothek der FES dokumentiert Volltexte zentraler gedruckter Dokumente der ITF seit ihrer Gründung bis zum Jahr 2006.

  Zum ITF-Portal


JahrBuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung (JBzG)

Das JahrBuch präsentierte von 2002-2015 dreimal jährlich Ergebnisse der historischen Forschung zur deutschen und internationalen Arbeiterbewegung, zur Sozialgeschichte und Geschichte der Arbeitswelt sowie zur Geschichte demokratischer sozialer Bewegungen.
Die FES-Bibliothek präsentiert hier Digitalisate des JahrBuchs, die uns von der Redaktion der Nachfolgezeitschrift „Arbeit – Bewegung – Geschichte" zur Verfügung gestellt worden sind.

  Zum JBzG


Lübecker Volksbote : Tageszeitung für das arbeitende Volk - Lübeck (1894 - 1933)

Zur chronologischen Übersicht


"Monatsberichte über die Entwicklung in Polen" (1955 - 1965)

Das Ostbüro der SPD gab die Monatsberichte von 1955 bis 1965 heraus. Die Informationen basierten auf einer soliden Auswertung der polnischen Tagespresse. In Verbindung mit offiziellen Verlautbarungen und nicht-geheimen Unterlagen sollte über die Situation in Polen informiert werden. Der Dienst war als Information und nicht als Kritik ausgerichtet. Die vorgelegte digitalisierte Zeitschrift bietet einen sehr guten "Anschauungsunterricht" über die Quellen, die dem politischen Umfeld der deutschen Sozialdemokratie bei der Beurteilung über die Situation in Polen zur Verfügung standen. Rezeptionshistorisch sind die Berichte daher von außerordentlicher Bedeutung.

Zum Digitalisierungsprojekt


Die neue Zeit : Wochenschrift der deutschen Sozialdemokratie (1883 - 1923)

"Trotz ihres finalen Siechtums aber war die "Neue Zeit" als intellektuelles Forum der europäischen sozialistischen Intelligenz vor dem Ersten Weltkrieg ein singuläres Projekt, das keine vergleichbaren Vorgänger hatte und nicht entfernt einen solchen Nachfolger fand." [aus der Einleitung zur Online-Edition von Till Schelz-Brandenburg]

Zur Projektseite "Die neue Zeit"


Sozialdemokratische Parteitage (1890 - 1959)

Ein Großteil der Protokolle über die Verhandlungen der Parteitage der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands für die Jahre 1890 bis 1959 wurde im Rahmen dieses Projektes online zugänglich gemacht.

Zu den Projektseiten


Sozialistische Mitteilungen (1939 - 1948)

Der Newsletter "Sozialistische Mitteilungen" (SM) wurde vom Exilvorstand der SPD (SOPADE) zwischen 1939 und 1948 in London herausgegeben. In der Online-Edition werden die SM einschließlich der mehr als 50 Beilagen ungekürzt und authentisch wiedergegeben und durch detaillierte Erläuterungen zu Personen und Organisationen erschlossen.

Zur Online-Edition


Sozialistische Monatshefte und Der sozialistische Akademiker (1895 - 1933)

Die Zeitschrift "Sozialistische Monatshefte" (1897 -1933) und ihr Vorgänger "Der Sozialistische Akademiker" (1895 - 1896) erschienen als Theorieorgan im Umfeld der deutschen Sozialdemokratie. Obgleich kein "offizielles" Parteiorgan, publizierten führende Vertreter der nationalen und internationalen Arbeiterbewegung in dem Blatt. Politisch standen die "Sozialistischen Monatshefte" dem revisionistischen Flügel innerhalb der Sozialdemokratie nahe. Das offizielle Theorieorgan "Die Neue Zeit" und die "Sozialistischen Monatshefte" waren die Publikationsorte, in denen auf hohem intellektuellen Niveau über die Ziele der Arbeiterbewegung diskutiert und gerungen wurde.

Die von der Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung erarbeitete Online-Edition der Sozialistischen Monatshefte ermöglicht den Zugang zu den rund 4500 Beiträgen des Organs. Hubert Woltering analysiert in der Einleitung die Themen des Blattes und wirft einen Blick auf die Struktur der Autorinnen und Autoren.

Zur Online-Edition der Sozialistischen Monatshefte


Zeitschriften des Touristenvereins Die Naturfreunde  (1921 - 1933)

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Volksstimme : Tageszeitung der Sozialdemokratischen Partei im Regierungsbezirk Magdeburg (1895 - 1932)

Chronologische Übersicht
Chronologische Übersicht von "Die neue Welt : illustriertes Unterhaltungsblatt für das Volk"
Chronologische Übersicht der "Wochenzeitung für Kinder im Magdeburger Land"


Vorwärts : Central-Organ der Sozialdemokratie Deutschlands ( - 1933)

Mit diesem Digitalisierungsprojekt macht die FES-Bibliothek sämtliche Ausgaben des "Vorwärts" bis zu seinem Verbot im Jahr 1933 digital zugänglich. Die Projektseite informiert ausführlich über den Projektverlauf.

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